kleinkunstbühne memmingen
 

13_Oktober_2016Rolf Miller "Alles andere ist Primär"

Stadtsaal Kaufbeuren
Beginn 20 Uhr, Einlass 19.30 Uhr, VVK 23,50 € bei freier Platzwahl

Rolf Miller

Gewinner des Deutschen Kabarettpreises 2006

Alles andere ist primär“

Wenn der Schuss nach vorne losgeht“ oder „Ich nehm mich selbst nicht so wichtig, wie ich bin.“- das wären Titelalternativen für Rolf Millers viertes Kabarettprogramm gewesen. Hier spürt man schon, wo’s langgeht - Millers Alter Ego  würde sagen: „So gut, dass es schon wieder blöd ist.“

Millers Antiheld merkt nicht, was er da anrichtet. Er ist nicht allwissend, im Gegenteil. Miller kommt von unten. Oder um es mit Karl Kraus zu sagen „Es genügt nicht, sich keine Gedanken zu machen, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.“ Miller erhielt zuletzt den deutschen Kabarettpreis für seine komponierten Stammelsymphonien. Denn keiner versteht es so gut wie er, mit Banalem Kompliziertes auszudrücken. Er spricht hinterhältig indirekt Wahrheiten aus, die weh tun. Und trifft von hinten durch die Brust - bevor wir es merken, lachen wir erst mal, und dann tut es noch mehr weh.

Schneller, höher, weiter? Garantiert nicht. Es wird langsamer, niedriger, kürzer. Nach seinen Erfolgsprogrammen „Kein Grund zur Veranlassung“ und „Tatsachen“ wissen wir eins sicher: Millers namenloser Held wird in „Alles andere ist primär“ noch grandioser scheitern - und das gönnen wir jedem Zuschauer.

Werden er, Achim und Jürgen sterben? Haben Frauen endlich Namen? Kommen sie überhaupt vor? Was haben Tatortmanie, Sudoku und Facebook damit zu tun? Wir werden es erfahren, unser Sportsfreund für alle Lebensfragen garantiert nicht.

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28_Oktober_2016DaHuawadaMeierundI "Zeit is a Matz!" neues Programm

Bonhoefferhaus Memmingen
Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr, VVK 25,- €, freie Platzwahl

DaHuawadaMeierundI

Zeit is a Matz!“

Mit Pauken und Trompeten und einem krönenden Abschluss im Circus Krone haben DaHuawa, da Meier und I 2015 ihr 15jähriges Bühnenjubiläum gefeiert. Aber jessas Leit, wie die Zeit vergeht, der Uhrzeiger dreht unermüdlich seine Runden weiter. "Zeit is a Matz!" meinen Da Huawa, da Meier und I - und genau so heißt der Titel ihres neuen Programms, das 2016 Premiere feiert.

"Zeit is a Matz!", denn sie schlängelt und windet sich in alle Richtungen: Mal vergeht sie wie im Fluge, mal bleibt sie mit einem Schlag stehen. An manchem nagt der Zahn der Zeit, manches bleibt zeitlos schön. Zeit heilt angeblich alle Wunden und Zeit ist Geld. Man kann mit ihr einen Wettlauf machen und - wenn man Glück hat - auf ihrer Höhe sein. Dass mit der Zeit nicht zimperlich umgegangen wird, verrät unsere Sprache: Man kann die Zeit vertreiben, man kann sie stehlen und sogar totschlagen.

Christian Maier (da Huawa), Matthias Meier (da Meier) und Siegi Mühlbauer (I) nähern sich dem Thema in gewohnt humorvoll-hintersinniger Art und Weise. Sie hinterfragen unser Tun und Lassen und erzählen Geschichten aus dem Alltag, die den Zeitgeist der Gesellschaft widerspiegeln.

Auch im neuen Programm kombinieren Da Huawa, da Meier und I bayerische Volksmusik mit Musikrichtungen aus aller Welt - mal laut, mal leise, mal nachdenklich, mal krachert und ganz sicher immer mit viel Witz und Schwung.

Die drei Vollblutmusiker haben natürlich das schöne Bayernland im Blick und singen - durchaus mit Seitenhieben und kritischem Auge - ein Loblied aufs bayrische Gemüt, das gefühlt und gelebt werden muss, - solange, bis der Boandlkramer vor der Tür steht, "der koa Bargeld net nimmt."

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5_November_2016Knedl & Kraut "Lachlederne Wirtshausmusi"

Bonhoefferhaus Memmingen
Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr, VVK 23,- € bei freier Platzwahl

Knedl & Kraut

Lachlederne Wirtshausmusi“

Im Wirtshaus bin i wia z`Haus“ heißt ein alter Spruch. Wenn man – wie das Trio von Knedl & Kraut – seine Wirtsstub‘n noch dazu selbst dabei hat, wird es besonders gesellig. Toni Bartl, Daniel Neuner und Juri Lex klopfen Sprüch‘ am Stammtisch, singen lebendige Wirtshauslieder und spielen derart virtuos auf, dass buchstäblich die Hütte wackelt! Die drei Stammtischbrüder haben sich voller Inbrunst dem Kampf gegen das Stammtischsterben verschrieben und lassen die Tradition des Derbleckens, Singens und Musizierens im Wirtshaus auf originelle Art und Weise wieder aufleben. Gekonnt spannen sie den Bogen zwischen Brauchtum und Moderne.

Musikanten-Infos:

Toni Bartl „Hannesla“ aus Partenkirchen hatte nach Inszenierung von bereits mehr als einem Dutzend sehr erfolgreicher Programme nun auch die Idee zu Knedl & Kraut. Als Weltmeister der diatonischen Harmonika von 1996 bereichert er das Trio mit seiner Virtuosität.

Daniel Neuner „Schnitzer“ aus Garmisch ist seit vielen Jahren fester Bestandteil in Toni Bartl´s Programmen. Er verleiht diesen mit seinem witzigen und urbayerischen Charme die ganz besondere Note. Knedl & Kraut ist ihm „wie auf den Leib geschnitten“!

Juri Lex ist ehemaliger Gymnasial- und Waldorfflehrer und stellt seine Talente als Multiinstrumentalist in diversen Shows von Toni Bartl unter Beweis. Der gebürtige Straubinger ist „einer der besten Musiker Bayerns“ (Originalzitat von Hannes Ringelstetter).

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22_Dezember_2016Das Große Weihnachtskonzert 2016 "Bayerische Weihnacht mit Monika Baumgartner"

Kornhaus Kempten
Beginn 20 Uhr, Einlass 19.30 Uhr, VVK ab 24,95 € bei nummerierten Plätzen

Das große Weihnachtskonzert 2016

Bayerische Weihnacht

mit Monika Baumgartner

mit der Harfenistin Veronika Ponzer & dem Tenor Sandro Schmalzl

Monika Baumgartner, eine der bekanntesten deutschen Volksschauspielerinnen, präsentiert die „Bayerische Weihnacht“, ein besinnliches Weihnachtskonzert mit Monika Baumgartners wunderschönsten Weihnachtsgeschichten am Donnerstag, den 22. Dezember 2016 um 20:00 Uhr im Kornhaus Kempten. Einlass ist um 19:30 Uhr. Begleitet wird sie hierbei von der Münchner Harfenistin Veronika Ponzer und dem Münchner Tenor Sandro Schmalzl.

Monika Baumgartner ist vielen als Elisabeth Gruber aus der ZDF-Serie Der Bergdoktor bekannt. Monika Baumgartner tritt regelmäßig in zahlreichen, bayrisch gefärbten Fernsehserien auf. Sie hatte Rollen in Unsere schönsten Jahre, Zur Freiheit, Polizeiinspektion 1, Der Millionenbauer, München 7, Meister Eder und sein Pumuckl, Tatort, Die Rosenheim-Cops, Der Alte, SOKO 5113, Derrick, Der ganz normale Wahnsinn, Der Bulle von Tölz und im Komödienstadel.

Die Harfenistin Veronika Ponzer aus München überzeugt durch ihre Konzertharfe mit wunderschönen Weihnachtsliedern, aber auch mit klassischen Stücken.

Der Münchner Tenor Sandro Schmalzl glänzte schon als Kind bei den Münchner Chorbuben mit vielen internationalen Auftritten. An der Seite von Carolin Reiber ist Sandro Schmalzl bei „Weihnachten mit Carolin Reiber“ im Bayerischen Fernsehen aufgetreten. Als Tenorsolist ist er regelmäßig in Opernaufführungen, Konzerten und Oratorien zu hören, z.B. als „Evangelist“ des Weihnachtsoratoriums oder der Johannes Passion von J. S. Bach sowie als Schwan in der Carmina Burana von Carl Orff.

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23_Dezember_2016Das Große Weihnachtskonzert 2016 "Bayerische Weihnacht mit Michaela May"

Stadthalle Memmingen
Beginn 20 Uhr, Einlass 19.30 Uhr, VVK ab 29,95 € bei nummerierten Plätzen

Das Große Weihnachtskonzert 2016

Bayerische Weihnacht mit Michaela May

mit Tegernseer Alphornbläser & Familienmusik Servi

Michaela May, einer der bekanntesten deutschen Fernsehdarstellerinnen, präsentiert die „Bayerische Weihnacht mit Michaela May“, ein besinnliches Weihnachtskonzert mit Michaela Mays wunderschönsten Weihnachtsgeschichten. Begleitet wird er hierbei von den Tegernseer Alphornbläsern und der Familienmusik Servi aus Freising. 

Michaela May ist bekannt aus zahlreichen Fernsehfilmen, z.B. Münchner Geschichten, Irgendwie und Sowieso, Derrick, Forsthaus Falkenau, Ein Fall für Zwei, Polizeiruf 110, Alles was Recht ist oder Der Bergdoktor. Sie zählt zu den beliebtesten deutschen Schauspielerinnen und lebt in München.

Die Familienmusik Servi aus Freising besteht aus vier Familienmitgliedern. Die Eltern Gertraud und Klaus spielen Gitarre, Maultrommel und Harfe. Die beiden Söhne Johannes und Leonhard begeistern bei der Steirische Harmonika, Kontrabass, Flügelhorn, Piccolo-Trompete und Bariton. Die Künstler kennt man aus Rundfunk- und Fernsehsendungen wie z.B. den „Wirtshausmusikanten beim Hirzinger“ vom Bayerischen Fernsehen und sind Träger des Kulturförderpreis des Landkreises Freising.

Die Tegernseer Alphornbläser gibt es seit über 30 Jahren. In dieser Besetzung treten sie seit 2004 auf. Sie sind bekannt aus Rundfunk und Fernsehen. Das Quartett trat u.a. in der Fernsehsendung „Melodien der Berge“ auf.

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29_Dezember_2016"Heilige Nacht" von Ludwig Thoma mit Hansi Kraus, Gertrud Huber & Sandro Schmalzl

Stadtsaal Kaufbeuren
Beginn 20 Uhr, Einlass 19.30 Uhr, VVK ab 24,95 € bei nummerierten Plätzen

                                  Heilige Nacht“

                                 mit Hansi Kraus

Hansi Kraus, der bekannte Fernsehdarsteller, der unter anderem in seiner Rolle Pepe Nietnagel in den Lausbubengeschichten bekannt wurde, präsentiert die wunderschöne Weihnachtslegende von Ludwig Thoma, die "Heilige Nacht". Sie feiert derzeit ihr 100-jähriges Jubiläum, da Ludwig Thoma diese Weihnachtslegende 1915 und 1916 geschrieben hat.

Ein Lied geht um die Welt. Kein anderes Lied hat die Menschen so ergriffen, die Herzen so geöffnet wie "Stille Nacht, heilige Nacht". Nicht viel anders ist es mit der Weihnachtslegende "Heilige Nacht" von Ludwig Thoma. Auch sie wurde berühmt und beliebt. Der große Volksdichter und bayerische Klassiker schrieb diese Geschichte auf seiner geliebten "Tuften" über dem Tegernsee.

Der Name Hansi Krause wurde vor seinem ersten Film "Lausbubengeschichten" im Jahre 1964 in Hansi Kraus geändert, weil ein Junge mit einem derart preußischen Namen nicht den bayerischen Nationaldichter Ludwig Thoma darstellen könne, wie der damalige Produzent Franz Seitz meinte. Hansi Kraus wurde vor allem in dieser Rolle, die er in fünf Filmen verkörperte und als frecher Schüler "Pepe Nietnagel" in der siebenteiigen Filmreihe "Die Lümmel von der ersten Bank" bekannt.

Neben Bauerntheater tritt Hansi Kraus auch seit vielen Jahren in Weihnachtsveranstaltungen, wie z.B. auch in der "Heiligen Nacht", auf.

Die Zitherspielerin und Harfenistin Gertraud Huber aus München, setzt sich intensiv mit volksmusikalischen Traditionen ihrer bayersichen Heimat sowohl im konzertanten Stil wie auch im Bildungsbereich auseinander. Sie spielte bereits mit den New Yorker Philarmonikern und sie hatte Auftritte in Israel, Brasilien und den Färöer-Inseln. Außerdem umrahmte sie bereits die Weihnachtsfeier des FC Bayern München.

Der Münchner Tenor Sandro Schmalzl überzeugte schon als Kind bei den Münchner Chorbuben mit vielen internationalen Auftritten. An der Seite von Carolin Reiber ist Sandro Schmalzl bei "Weihnachten mit Carolin Reiber" im Bayerischen Fernsehen aufgetreten. Als Tenorsolist ist er regelmäßig in Opernaufführungen, Konzerten und Oratorien zu hören, z.B. als "Evangelist" des Weihnachtsoratoriums oder der Johannes Passion von J.S. Bach sowie als Schwan in der Carmina Burana von Carl Orff. Derzeit hat Sandro Schmalzl ein Engagement am Residenztheater in München.

Kaufbeuren – nein, das gesamte Allgäu - darf sich auf diesen sicherlich sehr besinnlichen Abend mit Hansi Kraus am Donnerstag, den 29.12.16 im Stadtsaal freuen, denn es ist das einzige Konzert auf dieser „Heilige Nacht“-Tour im Allgäu.

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19_Januar_2017Axel Hacke "Die Tage, die ich mit Gott verbrachte" neue Lesung

Antonierhaus Memmingen
Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr VVK 19,- € bei freier Platzwahl

Axel Hacke

Die Tage, die ich mit Gott verbrachte“

Schon immer, sagt Axel Hacke, sei Gott für ihn ein melancholischer alter Herr gewesen, der etwas Großes schaffen wollte, doch einsehen muss, dass ihm nicht wieder gut zu machende Fehler unterlaufen sind. In „Die Tage, die ich mit Gott verbrachte“ schildert Hacke seine Begegnung mit diesem Schöpfer, der unglücklich ist über die Unvollkommenheit des eigenen Werks, nun aus seiner Einsamkeit flieht und ausgerechnet bei den Menschen Trost sucht: eine so großartige wie versponnene Geschichte voll seltsamster Ereignisse, heiter und sehr ernst zugleich – ganz das Richtige für unsere Zeiten, in denen eine Hacke-Lesung sowieso nie schaden kann. Weil jeder Abend mit diesem Autor eine Wundertüte voll verschiedenster Geschichten ist, trifft man hier nicht nur Gott, sondern auch den weißen Neger Wumbaba, den kleinen König Dezember und den traurigen Kühlschrank Bosch, man hört Weltbetrachtungen aller Art aus dem „Kolumnistischen Manifest“, man begegnet Paola, der Ehefrau des Erzählers, und Luis, seinem Sohn – und (weil vieles von dem, was Hacke vorträgt, aus dem eigenen Leben stammen könnte) vielleicht sogar sich selbst.

Axel Hacke wurde 1956 in Braunschweig geboren und lebt heute als Schriftsteller und Journalist in München. Von 1981 bis 2000 arbeitete er als Reporter und „Streiflicht“-Autor bei der Süddeutschen Zeitung, für deren Magazin er bis heute unter dem Titel „Das Beste aus aller Welt“ seit Jahren eine viel gelesene Alltagskolumne schreibt. Seine journalistische Arbeit wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet: Joseph-Roth-Preis (1987), Egon-Erwin-Kisch-Preis (1987 und 1990) und Theodor-Wolff-Preis (1990). Hackes Bücher, zu denen mehrere Bestseller („Der kleine Erziehungsberater“, „Der kleine König Dezember“, die Wumbaba-Trilogie) gehören, wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.


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20_Januar_2017Matthias Kellner "Kettnkarussell" neues Programm

Antonierhaus Memmingen
Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr VVK 21,- € bei freier Platzwahl

Mathias Kellner – Kettnkarussell

Die Fans wissen es schon lange: Ob live oder auf CD, bei Mathias Kellner darf man sich auf seine authentischen Songs ebenso freuen wie auf die urkomischen Geschichten dazwischen. Der singende Kellner mit dieser geerdeten warmen Reibeisenstimme klingt dabei immer mehr wie ein Bob Dylan; der schräge Geschichtenerzähler gewitzter Lebensphilosophien unterhält besser als mancher Kabarettist. Mathias Kellner lädt ein ins Universum und ins Chaos der freien Gedanken, in dem jeder seiner Phantasie freien Lauf geben darf und vielleicht auch mal wieder einen anderen Blick aufs Leben bekommt.
Nach seinen beiden Soloalben „Hädidadiwari“ und „Zeitmaschin’“ und dem Livealbum „Gsungene Gschichtn“ stellt Mathias Kellner im Oktober 2016 seine dritte Platte und das gleichnamige Liveprogramm „Kettnkarussell“ vor. Seine Songs und schrägen Anekdoten schreibt das Leben mit all seinen Facetten. Und das ist kein langer ruhiger Fluß, nein: Es ist ein Auf und Ab, es dreht sich schnell und immer schneller, wird langsamer und bleibt stehen. Wie ein Kettenkarussell! Ein großes Tohuwabohu, mit Chancen und Risiken, Wirkungen und Nebenwirkungen.

Für eine Fahrt mit Mathias Kellner kauft man sich einen Chip und fährt zwei Stunden lang Gefühlsachterbahn zwischen lustigen Storys, verknoteten Gedankenspielen und schaurig-schönen melancholischen Liedern. Der Straubinger Singer/Songwriter mit großem Talent zum Alleinunterhalter lädt sein Publikum ein, in den Kellner-Kosmos abzutauchen, ein wildes Panoptikum, bunt wie auf einem Jahrmarkt. Und dort steht auch immer ein Kettenkarussell.

Jeder mag gern mitfahren und fliegen, aber dem einen wird im Saurausch schlecht, der andere kann sich’s nicht leisten, der eine genießt sorglos die größten Freiheitsgefühle und den Blick aus einer anderen Perspektive, der andere täts gern, traut sich aber ned. Wünsche und Träume lassen einen manchmal im Glückstaumel hochfliegen bis zum Schwindel, bevor einen Ängste und Sorgen wieder ganz unten landen lassen. Und dann sind meine, deine, unsere Fehler immer mit an Bord.

Manchmal steht Mathias Kellner am Rand des Lebens und wundert sich: „Wow, es gibt Leid, die leben mit einer Routine, als wär des schon ihr zehntes! Andere traun sich ned mal einzusteigen! Und hat denn der Herrgott koa Eisegn, wo es manchmal so nach Schwefel stinkt! Die Reichen tauchen unter, die Armen auf! Wieso steht jeden Tag irgendwo ein neuer Depp auf und wieso lernt ma fast jeden davon kennen? Warum nur stecken so viele den Kopf in den Sand statt sich um ihr eigenes Glück zu kümmern?“

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21_Januar_2017PASION DE BUENA VISTA The Legends Of Cuban Music

Stadthalle Memmingen
Beginn 20 Uhr, Einlass 19.30 Uhr, VVK ab 29,90 € bei nummerierten Plätzen

PASION DE BUENA VISTA

The Legends of Cuban Music“

Heiße Rhythmen, mitreißende Tänze, exotische Schönheiten und unvergessliche Melodien werden Sie auf eine Reise durch die aufregenden Nächte Kubas entführen!

Erleben Sie die pure kubanische Lebensfreude und lassen Sie die grandiosen Stimmen von Lisbet Castillo-Montenegro, Estanislao “Augusto” Blanco Zequeira und Jose Guillermo Puebla Brizuela auf sich wirken.

Zusammen mit der außergewöhnlichen „Buena Vista Band“, talentierten Background Sängern und der eindrucksvollen Tanzformation „El Grupo de Bailar“ sowie über 150 maßgeschneiderten Kostümen, präsentiert Ihnen „Pasión de Buena Vista“ eine einzigartige Bühnenshow, welche Sie auf die Straßen der karibischen Trauminsel entführen wird.

Wenn es etwas gibt, das die kubanische Mentalität am Besten widerspiegelt, so sind das Musik und Tanz. Heute in aller Welt bekannte Musikstile wie Rumba, Mambo, Cha-Cha-Cha und Salsa haben ihren Ursprung in vier Grundelementen.

Außer Klanghölzern und Trommeln finden sich hier keine weiteren Instrumente. Unter Zugabe von melodischen Instrumenten entwickelte sich die heute kommerzialisierte Form des Rumba sowie weitere Modetänze wie der Mambo. Der „Son“, ein Wechselgesang zwischen Sänger und Chor begleitet von der spanischen und lateinamerikanischen Tres Gitarre, ist der eindeutige Publikumsliebling. Erfunden wurde er von den Zuckerarbeitern in Santiago de Cuba während der 20er Jahre.

Claves und Maracas bilden den Rhythmus. Mit der rasanten Verbreitung des „Sons“ kamen auch mehr Instrumente hinzu, wie Holzbass, Bongos und Trompeten. So entsteht ein komplexes, polyrhythmisches Klanggebilde, welches sich für europäische Ohren zunächst wie ein heilloses Durcheinander anhört, später aber die Hörer fasziniert und in den Bann zieht.

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22_Januar_2017Das Königlich Bayerische Amtsgericht mit Christine Neubauer

Stadthalle Memmingen
Beginn 18 Uhr, Einlass 17.30 Uhr, VVK ab 29,95 € bei nummerierten Plätzen

Das Königlich Bayerische Amtsgericht

Die Spanische Gräfin“

mit Christine Neubauer

Komödie von Jörg Herwegh

Das Königreich Bayern anno 1910. Der Prinzregent Luitpold führt die Regierungsgeschäfte.

Die deutschen Länder im Kaiserreich befinden sich im Frieden, aber friedlich ist die Zeit nicht unbedingt. Durch den wirtschaftlichen Aufschwung und die Industrialisierung wachsen auch politische und soziale Unzufriedenheit. Die in Armut lebenden Industriearbeiter wollen soziale Gerechtigkeit, das aufstrebende liberale Bürgertum mehr politische Freiheit. In der Residenzstadt München kommt es immer wieder zu politischen Versammlungen, die Satirezeitschrift „Simpliccissimus“, für die der bekannte Volksschriftsteller Ludwig Thoma schreibt, heizt der Regierung und der Kirche mächtig ein.

Nur auf dem agrarwirtschaftlich geprägten Land scheint alles in althergebrachter Ordnung zu sein. So auch in dem Städtchen Kraglfing, wo Amtsrichter Zwicknagl streng, aber mit Liebe zu seinen Kraglfingern das Königlich Bayerische Amtsgericht führt.

Doch in seiner nun anstehenden Verhandlung hat er es nicht mit Bier- oder Milchpantschern, kleinen Betrügern, Quacksalbern oder Wirtshaus-Raufereien zu tun.

Der skandalöse Auftritt einer leicht bekleideten Spanischen Tänzerin im lokalen Post-Saal erhitzt die Gemüter der Kraglfinger. Während sich der sittenstrenge Kapellenverein um die Realitätenbesitzerswitwe Reischl empört, üben sich die Männer um den Postwirt und Bürgermeister Machl in Nachsicht.

Als sich der Obergerichtsrat Sterzinger vom Justizministerium zur Verhandlung ansagt und eine Eilverhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses durchsetzt, ahnt Zwicknagl Ungemach.

Die politischen Dimensionen des Falls erschließen sich ihm aber erst, als die in München umstrittene „Spanische Gräfin“ auftaucht, eine Art Freiheitskämpferin für Frieden und das Wahlrecht für Frauen.

Obergerichtsrat Sterzinger ist ihr größter Feind und beide nutzen den Gerichtssaal als „Kampfplatz“.

Amtsrichter Zwicknagl muss tief in seine Trickkiste greifen, damit wieder Ruhe in Kraglfing einkehrt.

Christine Neubauer

Die gebürtige Münchnerin ist seit der legendären TV-Serie „Die Löwengrube“ (1987) aus der deutschen TV- und Filmlandschaft nicht mehr wegzudenken. Viele Jahre war sie die meistbeschäftigte deutsche Schauspielerin. Im letzten Jahr machte sie nicht nur beruflich einen großen Schnitt. Die vielseitige Künstlerin dosiert ihre Fernsehauftritte und achtet auf Drehbücher, die sie schauspielerisch fordern. Zudem nimmt sie sich Zeit für ihre anderen künstlerischen Vorlieben: dem Theater, wo ihre Karriere Anfang der 1980er Jahre begann, und der Malerei (jüngst hatte sie in München eine erfolgreiche Vernissage).

Die privat bescheidene Schauspielerin gehört zu den wenigen wirklichen Stars des deutschen Fernsehens.

Bairische Komödie Wasserburg

Das 2014 von dem Wasserburger Regisseur und Schauspieler Jörg Herwegh gegründete Ensemble, ist ein freies, professionelles Theater mit wechselnden Schauspielern. Mit „Die Spanische Gräfin“ und Christine Neubauer war die Bairische Komödie 2015/2016 schon auf Bayern-Tournee.

Wegen des großen Erfolgs gibt es im Januar 2017 einen Nachschlag.

Die BAIRISCHE KOMÖDIE WASSERBURG hat sich nicht nur dem bodenständigen Volkstheater jenseits verlogener Seppl-Romantik verschrieben, sondern pflegt auch eine freche Form der Boulevard-Komödie.

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29_Januar_2017Das Königlich Bayerische Amtsgericht mit Christine Neubauer

Forum am Hofgarten Günzburg
Beginn 18 Uhr, Einlass 17.30 Uhr, VVK ab 29,95 € bei nummerierten Plätzen

Das Königlich Bayerische Amtsgericht

Die Spanische Gräfin“

mit Christine Neubauer

Komödie von Jörg Herwegh


Das Königreich Bayern anno 1910. Der Prinzregent Luitpold führt die Regierungsgeschäfte.

Die deutschen Länder im Kaiserreich befinden sich im Frieden, aber friedlich ist die Zeit nicht unbedingt. Durch den wirtschaftlichen Aufschwung und die Industrialisierung wachsen auch politische und soziale Unzufriedenheit. Die in Armut lebenden Industriearbeiter wollen soziale Gerechtigkeit, das aufstrebende liberale Bürgertum mehr politische Freiheit. In der Residenzstadt München kommt es immer wieder zu politischen Versammlungen, die Satirezeitschrift „Simpliccissimus“, für die der bekannte Volksschriftsteller Ludwig Thoma schreibt, heizt der Regierung und der Kirche mächtig ein.

Nur auf dem agrarwirtschaftlich geprägten Land scheint alles in althergebrachter Ordnung zu sein. So auch in dem Städtchen Kraglfing, wo Amtsrichter Zwicknagl streng, aber mit Liebe zu seinen Kraglfingern das Königlich Bayerische Amtsgericht führt.

Doch in seiner nun anstehenden Verhandlung hat er es nicht mit Bier- oder Milchpantschern, kleinen Betrügern, Quacksalbern oder Wirtshaus-Raufereien zu tun.

Der skandalöse Auftritt einer leicht bekleideten Spanischen Tänzerin im lokalen Post-Saal erhitzt die Gemüter der Kraglfinger. Während sich der sittenstrenge Kapellenverein um die Realitätenbesitzerswitwe Reischl empört, üben sich die Männer um den Postwirt und Bürgermeister Machl in Nachsicht.

Als sich der Obergerichtsrat Sterzinger vom Justizministerium zur Verhandlung ansagt und eine Eilverhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses durchsetzt, ahnt Zwicknagl Ungemach.

Die politischen Dimensionen des Falls erschließen sich ihm aber erst, als die in München umstrittene „Spanische Gräfin“ auftaucht, eine Art Freiheitskämpferin für Frieden und das Wahlrecht für Frauen.

Obergerichtsrat Sterzinger ist ihr größter Feind und beide nutzen den Gerichtssaal als „Kampfplatz“.

Amtsrichter Zwicknagl muss tief in seine Trickkiste greifen, damit wieder Ruhe in Kraglfing einkehrt.

Christine Neubauer

Die gebürtige Münchnerin ist seit der legendären TV-Serie „Die Löwengrube“ (1987) aus der deutschen TV- und Filmlandschaft nicht mehr wegzudenken. Viele Jahre war sie die meistbeschäftigte deutsche Schauspielerin. Im letzten Jahr machte sie nicht nur beruflich einen großen Schnitt. Die vielseitige Künstlerin dosiert ihre Fernsehauftritte und achtet auf Drehbücher, die sie schauspielerisch fordern. Zudem nimmt sie sich Zeit für ihre anderen künstlerischen Vorlieben: dem Theater, wo ihre Karriere Anfang der 1980er Jahre begann, und der Malerei (jüngst hatte sie in München eine erfolgreiche Vernissage).

Die privat bescheidene Schauspielerin gehört zu den wenigen wirklichen Stars des deutschen Fernsehens.


Bairische Komödie Wasserburg

Das 2014 von dem Wasserburger Regisseur und Schauspieler Jörg Herwegh gegründete Ensemble, ist ein freies, professionelles Theater mit wechselnden Schauspielern. Mit „Die Spanische Gräfin“ und Christine Neubauer war die Bairische Komödie 2015/2016 schon auf Bayern-Tournee.

Wegen des großen Erfolgs gibt es im Januar 2017 einen Nachschlag.

Die BAIRISCHE KOMÖDIE WASSERBURG hat sich nicht nur dem bodenständigen Volkstheater jenseits verlogener Seppl-Romantik verschrieben, sondern pflegt auch eine freche Form der Boulevard-Komödie.

Für Herbst 2017 wird ein neues „Miss Marple“-Theaterprojekt vorbereitet, ebenfalls mit zwei bekannten Schauspielern im Ensemble.


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5_März_2017Konstantin Wecker-Trio "Poesie und Musik mit Cello und Klavier"

Forum am Hofgarten Günzburg
Beginn 19 Uhr; Einlass 18.30 Uhr; VVK ab 39,- € nummerierte Plätze

Konstantin Wecker – Trio

Jo Barnikel & Fany Kammerlander

Poesie und Musik mit Cello & Klavier“

Konstantin Wecker, Fany Kammerlander und Jo Barnikel verbindet die Liebe zum Lied. „Poesie und Musik können vielleicht die Welt nicht verändern, aber sie können denen Mut machen, die sie verändern wollen“, so Konstantin Wecker, der sich seit über 40 Jahren für eine Welt ohne Waffen und Grenzen einsetzt. Nun setzt der Münchner Liedermacher mit zwei kongenialen Mitstreitern an seiner Seite zu einem musikalisch-poetischen Liebesflug der ganz besonderen Art an. Neben seinem langjährigen Bühnenpartner und Alter Ego am Klavier, Jo Barnikel, ist auch Fany Kammerlander bei seinem aktuellen Trio-Programm dabei. Die Ausnahme-Cellistin, die mit ihrem Spiel sowohl in der Klassik- als auch in der Popwelt zuhause ist, steht ebenso seit längerem mit Konstantin Wecker auf der Bühne.

Die drei Musiker vereinen lyrisch-sensible Klavierstücke mit dem zartschmelzenden Klang des Cellos, das Konstantin Weckers Liedern seit jeher ihre ganz persönliche Note gab. Am liebsten würde man sie festhalten. Die Melodien. Und die Sehnsüchte.

Auch darin sind sich die drei Musiker einig, deren aktuelles Bühnenprogramm geprägt ist von Wut und Zärtlichkeit, Mystik und Widerstand - und immer auch von der Suche nach dem Wunderbaren. Eine Suche, die Mut macht. Und Hoffnung. Denn wer in die Lieder des neuen Trio-Programmes eintaucht, wird schnell erkennen, dass es durchaus eine Welt ohne Grenzen geben kann.

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9_März_2017Han`s Klaffl "`40 Jahre Ferien" Wegen großer Nachfrage nochmal das 1. Programm

Festhalle des Kollegs der Schulbrüder
Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr VVK 25,- € bei freier Platzwahl

Hans`Klaffl

40 Jahre Ferien“

wegen großer Nachfrage nochmal das

1. Programm

Han's Klaffl, (Musik-) Lehrer aus Leidenschaft, geht in seinem kabarettistischen Soloprogramm über Lehrer, Schüler und Eltern den weitverbreiteten Klischees über die Zunft der Pädagogen auf den Grund. "Das tut man nicht", meinten vorab die kollegialen Bedenkenträger. Aber dann macht es ein Kabarettist eben besonders gerne. Schließlich geht es um eines der letzten gänzlich unerforschten Biotope unserer Gesellschaft, die Schule.

Als "Oberstudienrat K." deckt er schonungslos auf, was wirklich hinter den verschlossenen Türen des Lehrerzimmers geschieht. Er taucht ein in die komplizierte Psyche von LehrerInnen, gibt wertvolle Tips für die Gestaltung von Elternsprechstunden und weiht in die Geheimnisse des stressfreien Unterrichts ein. Auch die unglaublichen Überlebensstrategien, die Schüler im Laufe der Jahrhunderte entwickelt haben, stellt der „Staatskabarettist auf Lebenszeit“ anschaulich dar und gibt so noch nie dagewesene, tiefe Einblicke in den Schulalltag.

Mit Klavier und Kontrabass hält Han's Klaffl eine Doppelstunde Frontalunterricht, nach der keine Fragen mehr offen bleiben. Dass diese Einblicke in eine pädagogische Subkultur längst überfällig waren, erkennt man am nicht nachlassenden Interesse, das Lehrer, Eltern und Schüler dieser selbstironischen Abrechnung seit Jahren entgegenbringen.

Bitte beachten Sie: Nach Art.56 BayEUG haben Sie pünktlich zu erscheinen; unterrichtsfremde Gegenstände, bauchfreie Kleidung, Handys und MP3-Player sind nicht erlaubt. Im Krankheitsfall ist umgehend das Sekretariat zu verständigen.

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11_März_2017Han`s Klaffl "`40 Jahre Ferien" Wegen großer Nachfrage nochmal das 1. Programm

Bonhoefferhaus Memmingen
Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr, VVK 25,- € bei freier Platzwahl

Hans`Klaffl

40 Jahre Ferien“

wegen großer Nachfrage nochmal das 1. Programm

Han's Klaffl, (Musik-) Lehrer aus Leidenschaft, geht in seinem kabarettistischen Soloprogramm über Lehrer, Schüler und Eltern den weitverbreiteten Klischees über die Zunft der Pädagogen auf den Grund. "Das tut man nicht", meinten vorab die kollegialen Bedenkenträger. Aber dann macht es ein Kabarettist eben besonders gerne. Schließlich geht es um eines der letzten gänzlich unerforschten Biotope unserer Gesellschaft, die Schule.

Als "Oberstudienrat K." deckt er schonungslos auf, was wirklich hinter den verschlossenen Türen des Lehrerzimmers geschieht. Er taucht ein in die komplizierte Psyche von LehrerInnen, gibt wertvolle Tips für die Gestaltung von Elternsprechstunden und weiht in die Geheimnisse des stressfreien Unterrichts ein. Auch die unglaublichen Überlebensstrategien, die Schüler im Laufe der Jahrhunderte entwickelt haben, stellt der „Staatskabarettist auf Lebenszeit“ anschaulich dar und gibt so noch nie dagewesene, tiefe Einblicke in den Schulalltag.

Mit Klavier und Kontrabass hält Han's Klaffl eine Doppelstunde Frontalunterricht, nach der keine Fragen mehr offen bleiben. Dass diese Einblicke in eine pädagogische Subkultur längst überfällig waren, erkennt man am nicht nachlassenden Interesse, das Lehrer, Eltern und Schüler dieser selbstironischen Abrechnung seit Jahren entgegenbringen.

Bitte beachten Sie: Nach Art.56 BayEUG haben Sie pünktlich zu erscheinen; unterrichtsfremde Gegenstände, bauchfreie Kleidung, Handys und MP3-Player sind nicht erlaubt. Im Krankheitsfall ist umgehend das Sekretariat zu verständigen.

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30_März_2017Rolf Miller "Alles andere ist Primär" Zusatzkonzert

Bonhoefferhaus Memmingen
Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr VVK 24,- € bei freier Platzwahl

Rolf Miller

Gewinner des Deutschen Kabarettpreises 2006

Alles andere ist primär“

Wenn der Schuss nach vorne losgeht“ oder „Ich nehm mich selbst nicht so wichtig, wie ich bin.“- das wären Titelalternativen für Rolf Millers viertes Kabarettprogramm gewesen. Hier spürt man schon, wo’s langgeht - Millers Alter Ego  würde sagen: „So gut, dass es schon wieder blöd ist.“

Millers Antiheld merkt nicht, was er da anrichtet. Er ist nicht allwissend, im Gegenteil. Miller kommt von unten. Oder um es mit Karl Kraus zu sagen „Es genügt nicht, sich keine Gedanken zu machen, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.“ Miller erhielt zuletzt den deutschen Kabarettpreis für seine komponierten Stammelsymphonien. Denn keiner versteht es so gut wie er, mit Banalem Kompliziertes auszudrücken. Er spricht hinterhältig indirekt Wahrheiten aus, die weh tun. Und trifft von hinten durch die Brust - bevor wir es merken, lachen wir erst mal, und dann tut es noch mehr weh.

Schneller, höher, weiter? Garantiert nicht. Es wird langsamer, niedriger, kürzer. Nach seinen Erfolgsprogrammen „Kein Grund zur Veranlassung“ und „Tatsachen“ wissen wir eins sicher: Millers namenloser Held wird in „Alles andere ist primär“ noch grandioser scheitern - und das gönnen wir jedem Zuschauer.

Werden er, Achim und Jürgen sterben? Haben Frauen endlich Namen? Kommen sie überhaupt vor? Was haben Tatortmanie, Sudoku und Facebook damit zu tun? Wir werden es erfahren, unser Sportsfreund für alle Lebensfragen garantiert nicht.

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31_März_2017Dreiviertelblut neues Programm "Finsterlieder" Allgäu-Premiere

 

6_April_2017Die Wellküren neues Programm "30 Jahre Wellküren"

Forum Mindelheim
Beginn 20 Uhr, Einlass 19.30 Uhr, VVK ab 19,00 €, nummerierte Plätze

30 Jahre Wellküren

Neues Programm

In ihrem Jubiläumsprogramm spannen die Wellküren ihren Nonnengeigen-Bogen weit. Musikalisch geht‘s dabei wellküren-typisch handgemacht von Mozart bis Nina Simone und vom Landler bis La Paloma. Sie zeigen Flüchtlingen, woher der Wind in Bayern weht und erklären nicht mehr ganz so jungen Männern und Frauen, wie man in Würde altert. Sie zielen mit ihrem Spott und ihren Gstanzln ganz aktuell auf politischen Un- und zeitgeistigen Blödsinn zwischen Lifestyle-Mammies und Transit-Zonen. Und natürlich haben die drei für ihr neues Programm auch einige Lieblingsstücke aus den letzten 30 Jahren ausgewählt und neu arrangiert.

Für mich sind sie die Madonnas, ja die Madonnen der süddeutschen Volksklassik; die Bangles aus Günzlhofen verleihen den Gefilden westlich von Fürstenfeldbruck mehr Glanz. Wo der Futtermais wachst und die Landschaft arg her genommen wird, zeigen die Andrew Sisters des schwäbisch-bayerischen Sprachraums der Land und Stadtbevölkerung, wie man selbst dem Leben im Doppelhaus ein Lächeln abringen kann. Was sage ich: die Spice-Girls, die Gwürz-Madln des Alpen-Donau-Raums. Schlanke Königinnen der gehobenen Brettlwelt, gewaschen mit allen Wassern des Bühnenwesens vom Bierzelt bis zum Staatstheater. Zerbrechlich wie Figurinen aus der königlich-bayerischen Porzellanmanufaktur und zäh wie ein Trupp amerikanischer Marinesoldaten. Auf die Knie, Männer! Ein jeder zolle ihnen den allerhöchsten Respekt!“

Georg Ringsgwandl

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4_Mai_2017Stefan Kröll neues Programm "GRUAM - draufkemma deafan`s ned" Allgäu-Premiere

Antonierhaus Memmingen
Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr, VVK 18,- €, freie Platzwahl

                                                       Stefan Kröll

                                   “GRUAM – draufkemma deafan`s ned“

Denkt man an Bayern, dann gern an einen weißblauen Himmel, an grasgrüne Weiden vor Alpenpanorama oder glitzernde Seen. Der eine oder andere auch an schillernde Könige und Reichtum! Die wenigsten denken an eine „Gruam“. Düster, muffig, geheimnisvoll. Man könnte auch sagen: der Mist, der durchs Gitter fällt, das was gern verdrängt oder gar totgeschwiegen wird, was nur in Sagen, Mythen oder in geheimen Verschwörungstheorien überlebt. Dabei übt doch gerade das Abgründige so eine große Faszination aus.

Auch auf Stefan Kröll, den seit ein paar Jahren so erfolgreichen oberbayerischen Kabarettisten und gleichzeitig vielleicht interessantesten Erzähler in Sachen Bayerische Geschichte. Mutig hat er sich an den Rand verbotener Abgründe gestellt, einen Blick in tiefe Keller oder hinter aufpolierte Kulissen gewagt, auch mal mit dem Vergrößerungsglas in der Hand. Spannend plaudert Kröll in schönstem, den Ohren schmeichelndem Oberbairisch über Geheimnisse, Mythen und Aberglauben im Freistaat. Schnell hängt ihm das Publikum an den Lippen, um unvermutet aus der heilen Welt heraus in eine „waxe Gschicht“ von anno dazumal oder in eine verruchte Anekdote katapultiert zu werden.

Aber keine Angst: Stefan Kröll bringt das Publikum immer wieder heil ins „Hier und Jetzt“ zurück und schlägt dabei so ungewohnte wie spannende Brücken. So treffen Hexenverbrennungen und die BILD - Zeitung ebenso aufeinander wie Schillers „Räuber“ und der "Boarisch Hiasl".

Nie anklagend trotzig oder unter der Gürtellinie provozierend, sondern immer charmant witzig und saukomisch wirft Kröll gewohnte Denkmuster über den Haufen, öffnet die Sicht auf neue Perspektiven und lässt dabei der Faszination an Abgründen oder der Gier nach geheimem Wissen viel Raum. Bemerkenswert, wie verblüffend aktuell manch historische Anekdote ist und wie tief der Aberglaube noch immer in der Gesellschaft verankert zu sein scheint. 

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5_Mai_2017Die Bayerischen Löwen neues Programm "Glück im Spiel, Blech in der Liebe"

Antonierhaus Memmingen
Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr VVK 22,- € bei freier Platzwahl

Die Bayerischen Löwen

Glück im Spiel, Blech in der Liebe“

Seit mehr als einem Jahrzehnt nun besingen und bespielen die Bayerischen Löwen mit ihrem weiß-blau getränkten „Bavarian Underground“-Sound die Bühnen Süddeutschlands und begeistern dabei nicht nur Zwirbelbärte in der Krachledernen.

Hipster in Canvasschuhen finden sich im Publikum ebenso wie Rotweingenießer oder Bierkenner. Im neuen Bühnenprogramm widmen sich die fünf Blechrebellen aus Niederbayern dem ältesten Thema der Welt – der Liebe: Sie mit ihm, er mit ihr, bleiben wir noch ein kleines bisschen hier? Das Dilemma der neuzeitlichen Partnersuche findet in dieser Show ihren Höhepunkt.

Wie schafft es ein durchschnittlich trainierter, ländlich geprägter Mitteleuropäer im Dschungel der heutigen Angebote von facebook, parship und elitepartner noch, seine wahre Prinzessin in der Realität zu finden? Welche Anstrengungen sind notwendig, welche Mittel verfügbar, welche Ziele überhaupt erreichbar? In ihren unverwechselbar von Soul, Pop und Rock eingeschwärzten Blechgesängen stellen sie die Frage nach dem „Wo bist du?“, trällern ein Loblied auf die „Highheelhaserl“ oder preisen den „Fuatgehmo“.

Sie streifen Songklassikern den Mundartmantel über, holen den Oberkrainer ins neue Jahrtausend, singen, schäkern und tanzen. Das ist „Blasmusiktheater in zwei Akten“, wie die Bayerischen Löwen in ihrer Heimat von der Presse beschrieben werden.

Seit ihrer Jugend sind die fünf Musiker schon befreundet, spielten schon in der Schul-Big-Band miteinander und lassen sich in keine gängige Schublade stecken.

Mit ihrem Talent, ihrer Kreativität und ihrem Anspruch, etwas völlig Neues zu kreieren, haben sie ihre eigene Nische in einer sich auf dem Vormarsch befindenden Brassbewegung besetzt. Ob groß ob klein, jung oder alt, wirklich jeder kommt auf seine Kosten, wenn die fünf Burschen rotzfrech und immer ein kleinwenig hammermäßig ironisch ihre Geschichten erzählen.


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