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Axel Hacke "Die Tage, die ich mit Gott verbrachte" neue Lesung

19_Januar_2017 -

Axel Hacke

Die Tage, die ich mit Gott verbrachte“

Schon immer, sagt Axel Hacke, sei Gott für ihn ein melancholischer alter Herr gewesen, der etwas Großes schaffen wollte, doch einsehen muss, dass ihm nicht wieder gut zu machende Fehler unterlaufen sind. In „Die Tage, die ich mit Gott verbrachte“ schildert Hacke seine Begegnung mit diesem Schöpfer, der unglücklich ist über die Unvollkommenheit des eigenen Werks, nun aus seiner Einsamkeit flieht und ausgerechnet bei den Menschen Trost sucht: eine so großartige wie versponnene Geschichte voll seltsamster Ereignisse, heiter und sehr ernst zugleich – ganz das Richtige für unsere Zeiten, in denen eine Hacke-Lesung sowieso nie schaden kann. Weil jeder Abend mit diesem Autor eine Wundertüte voll verschiedenster Geschichten ist, trifft man hier nicht nur Gott, sondern auch den weißen Neger Wumbaba, den kleinen König Dezember und den traurigen Kühlschrank Bosch, man hört Weltbetrachtungen aller Art aus dem „Kolumnistischen Manifest“, man begegnet Paola, der Ehefrau des Erzählers, und Luis, seinem Sohn – und (weil vieles von dem, was Hacke vorträgt, aus dem eigenen Leben stammen könnte) vielleicht sogar sich selbst.

Axel Hacke wurde 1956 in Braunschweig geboren und lebt heute als Schriftsteller und Journalist in München. Von 1981 bis 2000 arbeitete er als Reporter und „Streiflicht“-Autor bei der Süddeutschen Zeitung, für deren Magazin er bis heute unter dem Titel „Das Beste aus aller Welt“ seit Jahren eine viel gelesene Alltagskolumne schreibt. Seine journalistische Arbeit wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet: Joseph-Roth-Preis (1987), Egon-Erwin-Kisch-Preis (1987 und 1990) und Theodor-Wolff-Preis (1990). Hackes Bücher, zu denen mehrere Bestseller („Der kleine Erziehungsberater“, „Der kleine König Dezember“, die Wumbaba-Trilogie) gehören, wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.


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Matthias Kellner "Kettnkarussell" neues Programm

20_Januar_2017 -

Mathias Kellner – Kettnkarussell

Die Fans wissen es schon lange: Ob live oder auf CD, bei Mathias Kellner darf man sich auf seine authentischen Songs ebenso freuen wie auf die urkomischen Geschichten dazwischen. Der singende Kellner mit dieser geerdeten warmen Reibeisenstimme klingt dabei immer mehr wie ein Bob Dylan; der schräge Geschichtenerzähler gewitzter Lebensphilosophien unterhält besser als mancher Kabarettist. Mathias Kellner lädt ein ins Universum und ins Chaos der freien Gedanken, in dem jeder seiner Phantasie freien Lauf geben darf und vielleicht auch mal wieder einen anderen Blick aufs Leben bekommt.
Nach seinen beiden Soloalben „Hädidadiwari“ und „Zeitmaschin’“ und dem Livealbum „Gsungene Gschichtn“ stellt Mathias Kellner im Oktober 2016 seine dritte Platte und das gleichnamige Liveprogramm „Kettnkarussell“ vor. Seine Songs und schrägen Anekdoten schreibt das Leben mit all seinen Facetten. Und das ist kein langer ruhiger Fluß, nein: Es ist ein Auf und Ab, es dreht sich schnell und immer schneller, wird langsamer und bleibt stehen. Wie ein Kettenkarussell! Ein großes Tohuwabohu, mit Chancen und Risiken, Wirkungen und Nebenwirkungen.

Für eine Fahrt mit Mathias Kellner kauft man sich einen Chip und fährt zwei Stunden lang Gefühlsachterbahn zwischen lustigen Storys, verknoteten Gedankenspielen und schaurig-schönen melancholischen Liedern. Der Straubinger Singer/Songwriter mit großem Talent zum Alleinunterhalter lädt sein Publikum ein, in den Kellner-Kosmos abzutauchen, ein wildes Panoptikum, bunt wie auf einem Jahrmarkt. Und dort steht auch immer ein Kettenkarussell.

Jeder mag gern mitfahren und fliegen, aber dem einen wird im Saurausch schlecht, der andere kann sich’s nicht leisten, der eine genießt sorglos die größten Freiheitsgefühle und den Blick aus einer anderen Perspektive, der andere täts gern, traut sich aber ned. Wünsche und Träume lassen einen manchmal im Glückstaumel hochfliegen bis zum Schwindel, bevor einen Ängste und Sorgen wieder ganz unten landen lassen. Und dann sind meine, deine, unsere Fehler immer mit an Bord.

Manchmal steht Mathias Kellner am Rand des Lebens und wundert sich: „Wow, es gibt Leid, die leben mit einer Routine, als wär des schon ihr zehntes! Andere traun sich ned mal einzusteigen! Und hat denn der Herrgott koa Eisegn, wo es manchmal so nach Schwefel stinkt! Die Reichen tauchen unter, die Armen auf! Wieso steht jeden Tag irgendwo ein neuer Depp auf und wieso lernt ma fast jeden davon kennen? Warum nur stecken so viele den Kopf in den Sand statt sich um ihr eigenes Glück zu kümmern?“

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PASION DE BUENA VISTA The Legends Of Cuban Music

21_Januar_2017 -

PASION DE BUENA VISTA

The Legends of Cuban Music“

Heiße Rhythmen, mitreißende Tänze, exotische Schönheiten und unvergessliche Melodien werden Sie auf eine Reise durch die aufregenden Nächte Kubas entführen!

Erleben Sie die pure kubanische Lebensfreude und lassen Sie die grandiosen Stimmen von Lisbet Castillo-Montenegro, Estanislao “Augusto” Blanco Zequeira und Jose Guillermo Puebla Brizuela auf sich wirken.

Zusammen mit der außergewöhnlichen „Buena Vista Band“, talentierten Background Sängern und der eindrucksvollen Tanzformation „El Grupo de Bailar“ sowie über 150 maßgeschneiderten Kostümen, präsentiert Ihnen „Pasión de Buena Vista“ eine einzigartige Bühnenshow, welche Sie auf die Straßen der karibischen Trauminsel entführen wird.

Wenn es etwas gibt, das die kubanische Mentalität am Besten widerspiegelt, so sind das Musik und Tanz. Heute in aller Welt bekannte Musikstile wie Rumba, Mambo, Cha-Cha-Cha und Salsa haben ihren Ursprung in vier Grundelementen.

Außer Klanghölzern und Trommeln finden sich hier keine weiteren Instrumente. Unter Zugabe von melodischen Instrumenten entwickelte sich die heute kommerzialisierte Form des Rumba sowie weitere Modetänze wie der Mambo. Der „Son“, ein Wechselgesang zwischen Sänger und Chor begleitet von der spanischen und lateinamerikanischen Tres Gitarre, ist der eindeutige Publikumsliebling. Erfunden wurde er von den Zuckerarbeitern in Santiago de Cuba während der 20er Jahre.

Claves und Maracas bilden den Rhythmus. Mit der rasanten Verbreitung des „Sons“ kamen auch mehr Instrumente hinzu, wie Holzbass, Bongos und Trompeten. So entsteht ein komplexes, polyrhythmisches Klanggebilde, welches sich für europäische Ohren zunächst wie ein heilloses Durcheinander anhört, später aber die Hörer fasziniert und in den Bann zieht.

Kleinkunstbühne Memmingen

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Seit mehreren Jahren versucht die Kleinkunstbühne Memmingen das Kulturleben in der Maustadt mit Kabarett, Comedy, Theater, Konzerten & Lesungen zu bereichern. In der neuen Spielzeit finden schon die mittlerweile 10. Memminger Kleinkunsttage 2016/17 statt. Hier gastieren neben bekannten Künstlern auch immer wieder neue Gesichter auf den unterschiedlichsten Bühnen der Stadt. Je nach Größe der Veranstaltung finden die Konzerte im Antonierhaus, im Bonhoefferhaus oder in der Stadthalle statt.

Gerne werden auch regelmäßig die Mehrzweckhalle Hawangen, das Forum Mindelheim, der Kursaal Bad Wörishofen, das Forum am Hofgarten Günzburg, der Schwörsaal in Ravensburg, das Kornhaus Kempten, der Dannheimer Kempten, die Festhalle Illertissen, das Wolfgang-Eychmüller-Haus Vöhringen, der Stadtsaal Kaufbeuren, die Festwoche in Krumbach und auch die Mehrzweckhalle Landsberg bespielt.